Mein Raum

statt Alptraum

Der eigene Wohnbereich  ist ein existenzieller Raum. Es ist wichtig, sich in diesem privaten Raum geborgen, sicher und wohl zu fühlen.

Die Erlebnisse von häuslicher Gewalt bzw sexueller Ausbeutung in der Familie können dazu führen, den eigenen Raum neu erfinden zu müssen, weil positive, inspirierende  Erfahrungen fehlen.

Auch wenn ich meine Wohnung alle paar Wochen umgestalte, ich bestimme, wie mein Wohnbereich aussieht und sich für mich gut anfühlt. 

Ich liebe Pflanzen und kann gar nicht genug davon in meiner Wohnung haben. Die lebendige Atmosphäre, das gesündere Raumklima sind für mich unverzichtbar. 

Ich schaue mir gerne meine eigenen Bilder an den Wänden an.
Ich benötige nicht mehr als naturbelassene Holzregale, um alles, was ich habe unterzubringen. 

Bambuszweige auf einer weißen Wand.

Wie schaffe ich mir als Überlebende meinen Wohlfühl-Raum?

  • Farben, die mir gut tun
  • Möbel, die ich gerne mag
  • Geräusche, die ich mag
  • meine Räume so einrichten, dass es für mich optimal ist. Das heißt z.B., dass ich sowohl Platz für meine Kreativität habe als auch für eine gemütliche Leseecke.
  • Ich habe die Freiheit, meine Bereiche wie z.B.  den Schlafbereich dort zu wählen, wo es sich für mich am besten anfühlt (und kein vorgeschriebener Bereich)..

Gesundes Wohnen ist für viele Mieterinnen leider nicht selbstverständlich. Aber hier gilt für mich „Mut zur Utopie„.  Ich lasse mir meine Träume vom rundum gesunden, nur aus ökologisch unbedenklichen Materialien hergestelltem Mietshaus, mit viel Licht und genialer Raumaufteilung, nicht nehmen. 

Es gibt viele Projekte und Internet-Dokus oder Bücher über das Thema ökologisches Bauen und Bauen in der Zukunft.  Einige Link-Adressen dazu findet ihr unten.

Sicherheit im eigenen Zuhause musste auch ich mir als Mieterin immer wieder erkämpfen. Übergriffige Nachbarn, miese oder nicht existierende Schalldämmungen sind nur einige Beispiele, mit denen man als Mieterin konfrontiert sein kann.
Ich bin mittlerweile Mitglied bei der Berliner Mietergemeinschaft und grenze mich konsequent ab, wenn ich mich bedrängt fühle. 

Mein Zuhause soll meine Oase sein

An den Wänden bevorzuge ich auswechselbare Galerien. Ecken und schmale Wandteile kann man jedoch mit Wandbildern verschönern.