Mein Raum

statt Alptraum

Der eigene Wohnbereich  ist ein existenzieller Raum. Es ist wichtig, sich in diesem privaten Raum geborgen, sicher und wohl zu fühlen.

Die Erlebnisse von häuslicher Gewalt bzw sexueller Ausbeutung in der Familie können dazu führen, den eigenen Raum neu erfinden zu müssen, weil positive, inspirierende  Erfahrungen fehlen.

Wie schaffe ich mir als Überlebende meinen Wohlfühl-Raum?

  • Farben, die mir gut tun
  • Möbel, die ich gerne mag
  • Geräusche, die ich mag
  • meine Räume so einrichten, dass es für mich optimal ist. Das heißt z.B., dass ich Platz für meine Kreativität habe oder für eine gemütliche Leseecke.
  • Es kann aber auch bedeuten, dass ich z.B.  meinen Schlafbereich dort wähle, wo ich mich geschützt fühle.

Gesundes Wohnen ist für viele Mieterinnen leider nicht selbstverständlich. Aber hier gilt für mich „Mut zur Utopie„.  Ich lasse mir meine Träume vom rundum gesunden, nur aus ökologisch unbedenklichen Materialien hergestelltem Mietshaus, mit viel Licht und genialer Raumaufteilung, nicht nehmen. 

Es gibt viele Projekte und Internet-Dokus oder Bücher über das Thema ökologisches Bauen und Bauen in der Zukunft.  Einige Link-Adressen dazu findet ihr unten.

Sicherheit im eigenen Zuhause musste auch ich mir als Mieterin immer wieder erkämpfen. Übergriffige Nachbarn, miese oder nicht existierende Schalldämmungen sind nur einige Beispiele, mit denen man als Mieterin konfrontiert sein kann.
Ich bin mittlerweile Mitglied bei der Berliner Mietergemeinschaft und grenze mich konsequent ab, wenn ich mich bedrängt fühle. 

Mein Zuhause soll meine Oase sein

Ich bevorzuge auswechselbare Galerien an den Wänden Einige Ecken und schmale Wandteile habe ich jedoch mit Wandbildern „verewigt“.